Paketversender müssen 2014 tiefer in die Tasche greifen

Wegen gestiegener Lohn- und Frachtkosten wird die Dynamic Parcel Distributions GmbH & Co. KG (DPD) zum Jahreswechsel die Gebühren für Geschäftskunden um rund 3,5 Prozent anheben. Damit folgt der Paket- und Expressdienstleister dem Mitbwerber DHL Express, der bereits eine Preissteigerung von 2,9 Prozent für Geschäftskunden angekündigt hatte.

Die gesamte Branche leidet unter einem enormen Preisdruck, da insbesondere in die Lieferqualität und -flexibilität sehr viel investiert wird. DPD baut zum Beispiel die Anzahl der Paketshops massiv aus, so dass bis zum Ende des nächsten Jahres rund 8000 zur Verfügung stehen werden. Diese sind dann alle mit modernster Scantechnologie ausgestattet, um den Kundenservice noch weiter zu verbessern und die angekündigten Zustellzeitfenster auf eine Stunde verringern zu können.

Allerdings bleibt nun abzuwarten, ob die aktuelle Preiserhöhung ausreicht, wenn eine höhere LKW-Maut durchgesetzt wird. Grundsätzlich sollte die Leistung der Zustelldienste aber mehr geschätzt werden, denn die steigenden Ansprüche der Verbraucher werden immer besser erfüllt

Quelle: DPD

4 Responses

  1. Immerhin scheint die Preiserhöhung die Privatversender ja zunächst mal nicht zu betreffen.

    Indirekt natürlich schon, weil dann wohl mit höheren Versandkosten bei Online-bestellungen zu rechnen ist.

  2. Hey,

    das ist ja eine Neuigkeit, die ich noch gar nicht wusste. Jetzt wird es natürlich spannend, ob die Shops die Mehrkosten an ihre Kunden weitergeben.

    Viele Shops versenden ja sozusagen ohne zusätzliche Versandkosten und lassen sich auch den eventuellen Rückversand nicht bezahlen. Die Mehrkosten bezahlt der Shop jedoch irgendwie. Meint ihr, dass dann die Artikel selbst teurer werden?

    Gruß
    Antonio

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